G8-Proteste: Blockaden dauern an

Auch am zweiten Tag der Blockaden sind Tausende AktivistInnen auf den Strassen und in den Feldern unterwegs, um die Zufahrten zum G8 Gipfel in Heiligendamm zu blockieren. Seit den frühen Morgenstunden wurden Zufahrtsstrassen mit vereinzelten Strassenbarrikaden versperrt und die BlockiererInnen, die die Nacht über auf den Straßen ausgehalten hatten, unterstützt. Während das östliche Tor weiterhin blockiert wurde, räumte die Polizei die Blockade am westlichen Tor gewaltsam. Aufgrund der Präsenz mehrerer tausend AktivistInnen in den Feldern rund um das Tor ist die Zufahrt aber weiterhin nicht befahrbar. Überall sind Menschen direkt am Zaun.

Am Mittwoch sollten hunderte G8-Delegierte und -MitarbeiterInnen den Tagungsort erreichen – doch Massenblockaden verhinderten deren reibungslose Ankunft in der eingezäunten Sicherheitszone. Tausende AktivistInnen blockierten erfolgreich alle Zufahrtsstraßen zum G8-Tagungsort, um den anreisenden Gästen des G8-Gipfels deutlich zu zeigen, dass sie hier und auch anderswo nicht legitimiert oder erwünscht sind.

Über 10.000 Menschen blockierten die Tore des Zaunes und drangen in die Zone um den Zaun herum ein, in dem alle Versammlungen vorher für illegal erklärt worden waren. Natodraht, der das Tagungsgelände abschirmen sollte, wurde teilweise abmontiert. Andere AktivistInnen protestierten auf den Straßen am Flughafen Rostock-Lage. Am Abend löste die Polizei gewaltsam einige der Blockaden auf. Doch mehr als 1000 Menschen blockierten auch über Nacht an verschiedenen Stellen.

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