Brandbombenanschlag auf das Antifa Festival in der Reitschule Bern

Aufruf Bildmaterial, Demoaufruf und weitere Infos. Bitte verhaltet auch solidarisch, seid wachsam und verzichtet auf unreflektierte Berichtaufnahme und Erstattung.

Hallo liebe Leute!

Zuerst einmal DANKE für das gelungene Festival, bis zum abrupten und schockierenden Ende hatten wir riesigen Spass.

Nun brauchen wir eure Hilfe. Es ist uns ein grosses Anliegen die Täterschaft ausfindig zu machen. Viele von euch haben gefilmt und fotografiert. Bitte geht diese Bilder vom Samstag sehr genau durch und
schaut ob ihr irgendwo eine Person mit tarnfarbenem (siehe Bild) Rucksack entdeckt. Auch wenn ihr Beobachtungen angestellt habt notiert diese. Egal was auch immer lasst uns eure Bilder, Texte und Filme zu kommen, sofern ihr sie als relevant einstuft.
Wir bedanken uns schon mal im Voraus bei euch für die Arbeit.

Fakten zu Brandbombenanschlag auf Antifa Festival

Sehr geehrte Medienschaffende!

Nun, da wir den Schock etwas überwunden und etwas Zeit gefunden haben die gesamten Geschehnisse zusammenzutragen, möchten wir noch einige Fakten nachliefern, um die Dimension dieser “Stichflamme” etwas zu verdeutlichen.
Die Flamme schoss etwa 4-5 Meter in die Höhe und der sich dabei gebildete Feuerball hatte ca. einen Durchmesser von 9 Metern. Dies ist ein in etwa 60 Quadratmeter abgedeckte Fläche. Weiter teilen wir nicht die von der Polizei gemachte Einschätzung, dass es zu keiner Explosion
gekommen sei. Die Personen, welche den Notausgang bewachten, hinter welcher der Rucksack explodierte, hörte trotz lauter Konzertmusik einen lauten, dumpfen Knall. Auf welcher Basis die Polizei zu dieser Einschätzung kommt, können wir nicht nachvollziehen, da sie zum Zeitpunkt der Detonation noch nicht vor Ort war. Eine solche Brandbombe, in einem voll besetzten Konzertsaal gezündet, würde wohl ohne zu übertreiben, zu Toten führen. Das es nicht so weit
kam ist nur einer riesigen Portion Glück zu verdanken. Wir fordern die Presse auf, nicht erst auf die Toten zu warten, bis solche Vorfälle als sehr ernst eingestuft werden.

Spontane Antifademo

Gegen rechte Gewalt!
Gegen den Angriff auf das Antifa Festival!
Nie wieder Faschismus!

Samstag 11. August 07
14.00 Uhr
Vorplatz der Reitschule

Brandbombenanschlag auf das Antifa Festival in der Reitschule Bern

Vom 2.-5. August 2007 fand in der Reitschule Bern das 2.
Antifaschistische Festival statt. Das Festival zog pro Abend an die 1500 BesucherInnen an und ist somit, nach der gelungenen ersten Ausgabe im Vorjahr, ein weiterer grosser Erfolg.

Jedoch wurde am Abend des 4. August kurz vor Mitternacht, während ein Konzert in vollem Gang war, ein verdächtiger Rucksack entdeckt. Dieser war mitten in der Menge neben dem Mischpult im zentralen Bereich der Grossen Halle deponiert worden. Dieser Rucksack wurde durch einen seitlichen Notausgang vor die Tür gelegt, wo er kurz darauf detonierte.

Nur durch sehr grosses Glück kamen keine Personen zu Schaden. Das Ausmass dieses Attentates wäre verheerend gewesen, wäre die Brandbombe im Innern der Halle detoniert. In dem Rucksack befanden sich mit einer brennbaren Flüssigkeit gefüllte Flaschen, welche mittels einer Zündvorrichtung zur Explosion gebracht wurden.

Als Reaktion auf den Brandanschlag wurde die Grosse Halle evakuiert und die weiteren Konzerte abgesagt. Dank der besonnenen Reaktion aller Beteiligten vor Ort verließen die BesucherInnen die Halle ohne Panik. Kurz darauf wurde die Feier auf dem Vorplatz der Reitschule fortgesetzt.

Versuchte Mordanschläge dieses Ausmasses sind in der Schweiz äusserst selten. Diese Woche sind es nun schon deren zwei. Bereits am 1. August nach dem Festakt auf der Rütliwiese explodierte ein Sprengsatz. Beide Anschläge wurden mittels eines Zündmechanismus ausgelöst. In beiden
Fällen wurden willkürlich Tote in Kauf genommen, in beiden Fällen wurden Anschläge auf politische GegnerInnen der Nazis verübt.

Offenbar gibt es in der Schweiz militante Nazistrukturen, die über die erforderlichen Fähigkeiten und die notwendige Logistik zur Durchführung von Anschlägen dieser Qualität verfügen. Ereignisse wie diese zeigen in aller Deutlichkeit auf, wozu FaschistInnen heute wieder bereit sind. Solche Vorgänge dürfen nicht totgeschwiegen oder gar verharmlost werden. Dieser Entwicklung muss dringend Einhalt geboten werden.

Nie wieder Faschismus!

Das Festivalteam

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Demo: In Bewegung bleiben – Rassismus überwinden!

Liebe GenossInnen, liebe AntifaschistInnen

Dass antifaschistischer Widerstand mehr denn je Not tut, daran besteht kein Zweifel. Rassistische Tendenzen treten immer offener zutage. JedeR zehnte Jugendliche hat schon Probleme mit Neonazis gehabt. Der Antisemitismus ist fest in der Gesellschaft verankert. An der Urne stimmten über 70% einem fremdenfeindlichen, rassistischen Asyl- und Ausländergesetz zu. Justizminister Blocher lancierte einen offenen Angriff auf die Anti-Rassismus-Strafnorm.

Weltweit wütet der Kapitalismus. Menschen, Tiere und Umwelt werden gnadenlos ausgebeutet, was auch für das Klima fatale Auswirkungen hat. Hunderttausende verarmen und verhungern, während die Reichen immer reicher werden. Kriege, in denen sich die Angehörigen der unteren Klassen gegenseitig umbringen, obwohl einzig die Herrschenden davon profitieren, überziehen den Globus. Rechtsextremismus, religiöser Fanatismus und andere reaktionäre Ideen haben Hochkonjunktur. Auch in der Schweiz, wo die Konzerne Jahr für Jahr fette (Rekord-) Gewinne verbuchen, erfahren immer breitere Bevölkerungsschichten direkt Sozialabbau, Lohndumping und Massenentlassungen. Die dadurch entstehende Unzufriedenheit und Wut wird von den Herrschenden geschickt auf Minderheiten gelenkt.

Und für jene, welche diese Taktik durchschauen und sich dagegen wehren, haben hier die Herrschenden die gleiche Antwort parat, wie auch sonst überall: Repression. Denn nichts macht den Mächtigen aller Couleur mehr Angst als Kritik, welche sich nicht gegen die vorgeschobenen Sündenböcke, sondern gegen die Ursachen richtet; radikale Gesellschafts- und Kapitalismuskritik also. Ein bewusst verweigertes Bewilligungsgesuch oder ziviler Ungehorsam werden als Gefahr wahrgenommen. Was am Fundament der Herrschafts- und Eigentumsverhältnisse rüttelt, sich nicht ins System einbinden lässt, soll im Keim erstickt werden. Bürgerliche (Schein-) Demokratie und Kapitalismus sollen das Ende der menschlichen Entwicklung, das Ende der Geschichte sein. Das wollen wir nicht akzeptieren. Mit einer antifaschistischen Kampagne haben wir die Dinge in Bewegung gebracht! Zum Abschluss der Kampagne rufen wir auf zu einer breit abgestützten antifaschistischen Demo:

Samstag 7.Juli 2007, 14 Uhr, Bärenplatz Bern

«Die Dinge in Bewegung bringen! – eine antifaschistische Kampagne», getragen von: Anarchistische Aktion Bern, Antifa Bern, Antifa Festival, Antifa Oberland, Augenauf Bern, Ausstellungskollektiv Brennpunkt Faschismus, Autonome Gruppe Bern, Bündnis Alle gegen Rechts, Gassenküche SIKB, Infoladen Bern, Libertäres Antifaschistisches Kollektiv Thun (LAKT), Organisation Socialiste Libertaire (OSL) Biel/Bienne, Repro, Soletta Antifascista

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G8-Proteste: Blockaden dauern an

Auch am zweiten Tag der Blockaden sind Tausende AktivistInnen auf den Strassen und in den Feldern unterwegs, um die Zufahrten zum G8 Gipfel in Heiligendamm zu blockieren. Seit den frühen Morgenstunden wurden Zufahrtsstrassen mit vereinzelten Strassenbarrikaden versperrt und die BlockiererInnen, die die Nacht über auf den Straßen ausgehalten hatten, unterstützt. Während das östliche Tor weiterhin blockiert wurde, räumte die Polizei die Blockade am westlichen Tor gewaltsam. Aufgrund der Präsenz mehrerer tausend AktivistInnen in den Feldern rund um das Tor ist die Zufahrt aber weiterhin nicht befahrbar. Überall sind Menschen direkt am Zaun.

Am Mittwoch sollten hunderte G8-Delegierte und -MitarbeiterInnen den Tagungsort erreichen – doch Massenblockaden verhinderten deren reibungslose Ankunft in der eingezäunten Sicherheitszone. Tausende AktivistInnen blockierten erfolgreich alle Zufahrtsstraßen zum G8-Tagungsort, um den anreisenden Gästen des G8-Gipfels deutlich zu zeigen, dass sie hier und auch anderswo nicht legitimiert oder erwünscht sind.

Über 10.000 Menschen blockierten die Tore des Zaunes und drangen in die Zone um den Zaun herum ein, in dem alle Versammlungen vorher für illegal erklärt worden waren. Natodraht, der das Tagungsgelände abschirmen sollte, wurde teilweise abmontiert. Andere AktivistInnen protestierten auf den Straßen am Flughafen Rostock-Lage. Am Abend löste die Polizei gewaltsam einige der Blockaden auf. Doch mehr als 1000 Menschen blockierten auch über Nacht an verschiedenen Stellen.

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Countdown to Rostock/Heiligendamm – aktuelle Infos und Kartenmaterial

Die letzten Vorbereitungen zu den Camps, der Internationalen Grossdemonstation am 2. Juni und den Blockaden laufen auf Hochtouren und weitere Sonderzüge und -busse müssen organisiert werden. In Rostock sollen Busse teilweise umgeleitet werden, so dass sie am 2. Juni nicht zur Demonstration ab Hauptbahnhof in der Innenstadt gelangen. Mit aktuellen Infos und Kartenmaterial zum Camp, zur Demo in Rostock, wie ihr dort hin gelangt wo ihr hin wollt, über Transportmöglichkeiten und über die Aktionstage, sowie Infos zu Legal Teams und Antirepressionsarbeit hier nun ein detaillierter Überblick.

Internationale Grossdemonstration am 2. Juni in Rostock…

Für den öffentlichen Personennahverkehr in Rostock und der Region gibt es während der Protesttage einen Sonderfahrschein für nur 15 Euro für eine Woche vom 2.-9.06.2007 für alle Linienbusse, S-Bahnen und Züge in der Zone des Verkehrsverbundes Warnow auf dem Liniennetz in Rostock [pdf] und in der Region [pdf] . Fahrpläne während dieser Zeit sollen als Broschüre auch in den verschiedenen Camps und am Bahnhof ausliegen. Wenn ihr vor dem 2. Juni in Rostock ankommt, gibt es bereits Übernachtungsmöglichkeiten im Internationalen Anti-G8-Camp in Rostock.

…zwei Demonstrationen mit gemeinsamer Abschlusskundgebung

Es gibt am 2. Juni zwei Demonstrationen, die am gemeinsamen Endkundgebungsort am Stadthafen in Rostock enden. Auf der Demonstration durch die Rostocker Innenstadt (Demoroute [jpg]), die um 12 Uhr am Hauptbahnhof beginnt, wird sich der Internationalistische und Revolutionäre Block formieren, zu dem wir Euch alle aufrufen, gleich hinter dem Antifaschistischen und Antikapitalistischen Block von IL und Antifagruppen.

Die zweite Demonstration startet ausserhalb von Rostock bei einer Autobahnausfahrt (Schutower Kreuz [jpg]) und führt durch unbewohntes Gebiet. Offizell sollen alle ankommenden Busse zur Demonstration ausserhalb von Rostock umgeleitet werden. Busse, die trotzdem zur Demonstration in die Innenstadt fahren wollen, werden zum Hauptbahnhof nur durchgelassen, wenn sie mit einer besonderen Markierung versehen worden sind.

Umleitung der Busse?

Wenn Euer Bus nicht zum Hauptbahnhof fährt oder von der Polizei dort nicht hingelassen wird, sondern zum zweiten Auftaktort an der Autobahnausfahrt (Schutower Kreuz) geleitet wird, gelangt ihr zu Fuss und mit öffentlichen Verkehrsmitteln trotzdem in kurzer Zeit zur Demonstration am Hauptbahnhof (Stadtplan [jpg]). Da unklar ist, welche Linienbusse an dem Tag fahren, ist es das einfachste, zur nächsten S-Bahn Station der Linie 1 zu laufen, da diese durchgehend im 10 Minuten Takt fahren soll und direkt zum Hauptbahnhof fährt. Um zum S-Bahnhof Rostock-Bramow der Linie 1 zu kommen müsst ihr eine Weile entlang der Hamburger Strasse laufen um irgendwann nach links in die Strasse “Schwarzer Weg” einzubiegen, die zum S-Bhf. führt. Die zweite Möglichkeit ist, die Hamburger Strasse entlang zu laufen, dann nach kurzer Zeit auf der linken Seite am Braesig-Platz in den Braesig Weg einzubiegen. Diese Strasse geht über in den Rahnstädter Weg über. Am Ende biegt ihr dann nach links in die Strasse “An der Jägerbäk” ab, wo ihr dann auf der rechten Seite den S-Bhf. Rostock-Marienehe der Linie 1 findet, von wo ihr dann direkt zum Hauptbahnhof fahren könnt.

Internationalistisches und Revolutionäres Barrio auf dem Anti-G8-Camp in Rostock

Das Anti-G8-Camp ist nur drei S-Bahn-Stationen vom Hauptbahnhof entfernt. Wenn ihr vom Hauptbahnhof kommt müsst ihr mit der S-Bahn Linie S1 Richtung Warnemünde fahren und am S-Bhf. Rostock-Bramow aussteigen. Diese S-Bahn soll laut Sonderverkehrsplan [pdf] vom 1. bis 9. Juni ca. alle 10 Minuten fahren. Dort lauft ihr über “Schwarzer Weg” hinaus Richtung Hafen, dann nach links auf der “Schlachtstrasse” und folgt weiter der Beschilderung zum Camp “Am Grenzschlachthof”. Alle die bereits vor dem 2. Juni anreisen wollen, können zum Camp kommen um dort zu übernachten und mitzuhelfen das Camp mit aufzubauen. Das Anti-G8-Bündnis für eine revolutionäre Perspektive organisiert mit dem Anti-G8-Bündnis “G8 versenken” und weiteren Gruppen und Zusammenhängen ein Internationalistisches und Revolutionäres Barrio im Camp. Es gibt ein eigenes Veranstaltungszelt mit Veranstaltungen zu verschiedenen Themen, Kino und Kulturprogramm vom 1. bis zum 8. Juni. Ein ausführliches Programm mit allen Veranstaltungen, Kulturprogramm und Kino findet ihr in Kürze auf dieser Internetseite und wird auf dem Camp verteilt und ausgehängt werden. Im Camp gibt es Duschen, sanitäre Anlagen und Volxküchen sowie Internetanbindung beim Indymedia-Zelt. Zelte und alles weitere was zum campen benötigt wird, muß natürlich selbst mitgebracht werden. Gewünscht ist eine Spende von 5 Euro pro Übernachtung, wer nicht so viel Geld hat kann selbstverständlich trotzdem im Camp übernachten.

Vorkontrollen auf der Fahrt nach Rostock

Schon jetzt wird von Gepäck- und Ausweiskontrollen in Zügen berichtet sowie über Kontrolle von Fahrzeugen. Kontrolliert wird an und in der Nähe der deutschen Grenzen sowie um Rostock und Heiligendamm herum, aber auch in Rostock und am Flughafen Rostock-Laage. Die Kontrollen werden sich in den kommenden Tagen noch verschärfen. Wenn bei der Hinfahrt schon welche von der Polizei an der Weiterfahrt gehindert werden sollen bzw. ihr schon bei der Hinfahrt Festnahmen beobachtet oder selbst festgenommen werden solltet, könnt ihr Euch bereits ab dem 28.05.07 telefonisch an die Legal Teams bzw. an den Ermittlungsausschuss (EA) wenden, die in Kontakt mit AnwältInnen stehen.

Antirepressionsarbeit: Rote Hilfe, Legal Teams und Ermittlungsausschuss
Umfangreiche Rechtshilfetips zum Verhalten auf Demonstrationen, bei Protestaktionen und bei Festnahmen gibt es in verschiedenen Sprachen unter anderem auf der Internetseite der Roten Hilfe e.V. und liegen in den Convergence Centern sowie in den Camps aus. Wenn ihr festgenommen werdet oder Festnahmen mitbekommt könnt ihr den Ermittlungsausschuss (EA) vom 28.05.-12.06.2007 unter der Telefonnummer 038204 – 768111 rund um die Uhr anrufen. Der EA steht in Kontakt mit verschiedenen Anwälten, die versuchen werden den Gefangenen zu helfen und kann dabei helfen, herauszufinden, wohin einzelne von der Polizei transportiert werden. Bitte meldet Euch, wenn ihr freigelassen werdet, wieder beim EA ab, damit die Anwälte nicht unnötig Arbeit haben und auch deine Bekannten und FreundInnen wissen, dass Du wieder draussen bist, wenn sie den EA anrufen.

Blockaden: Bannmeile um Tagungsort der G8 teilweise zurückgezogen

Die Anlaufpunkte für die verschiedenen Blockaden ab dem 6. Juni werden in den verschiedenen Camps bekanntgegeben werden. Am 6. Juni sollen Zufahrtswege zum G8-Gipfel in Heiligendamm mit zivilem Ungehorsam blockiert werden, an diesem Tag kommen auch die meisten der G8-VertreterInnen am NATO-Flughafen in Rostock-Laage an (weitere Infos: g8andwar.de). Während die Kontrollen an den deutschen Aussengrenzen und um Rostock und Heiligendamm herum zur Zeit verschärft werden haben jetzt deutsche Sicherheitsbehörden vor Gericht eine Schlappe hinnehmen müssen. Nach Protesten auch von Parteien, Bürgerrechtlern und Intellektuellen gegen die Einschränkung demokratischer Grundrechte musste die geplante Bannmeile im Radius von mehreren Kilometern um Heiligendamm herum bis auf 200 Meter vor dem Sicherheitszaun zurückgezogen werden. Verschiedene OrganisatorInnen der Proteste hatten gegen das von der G8-Polizei-Sondereinheit verkündete Versammlungsverbot geklagt. Die Polizei kündigte Revision an und GipfelgegnerInnen fordern jetzt die komplette Aufhebung der Sperrzone. Bislang ist nur eine Kundgebung am NATO-Flughafen Rostock-Laage von den Behörden genehmigt worden, gegen ein drohendes Verbot weiterer Kundgebungen wird derzeit gerichtlich vorgegangen.

Aktionstage in Rostock und Heiligendamm

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Action Plan Against G8 – Join International Antifascist Bloc

Am 2. Juni 2007 wird es in Rostock eine Großdemo gegen den G8-Gipfel geben. Gemeinsam mit internationalen Gruppen aus Deutschland, Frankreich, Spanien, England, Schweden, Dänemark und Grichenland Griechenland unterstützt die Autonome Gipfelblockade einen linksradikalen Aufruf gegen die G8 und ruft zur Teilnahme am International Antifascist Bloc, den Blockaden gegen die G8 und den Gegenaktivitäten gegen die Nationale Demonstration in Schwerin auf. Join the International Antifascist Bloc (Infos).

Nachfolgende ist der Aktionsplan der Aktivitäten gegen die G8 aufgeführt.

Saturday, June 2nd

First…

10:00: Smash the Nazi Demonstration in Schwerin!
Infos

Then…

13:00: Join the “Make Capitalism History” Bloc at the international demonstration in Rostock!
Infos

In the evening, massive outdoor concert in Rostock.
Infos

Sunday, June 3rd

International Action Day on Agriculture
infos
In the evening, massive outdoor concert in Rostock with Obrint Pas, Chumbawamba, and more!
Infos
Start of protest camps around Heiligendamm.

Monday, June 4th

International Migration Action Day.
Actions at detention camps and immigration departments, as well as a demonstration in Rostock city centre.

Tuesday, June 5th

11:00: Antimilitaristic Cityrally in Rostock
International concert with Brigada Flores Magon, Mono und Nikitaman, Patchanka, Chaoze One, and more at the protest camp in Reddelich.
Infos

Wednesday, June 6th

Blockade of Rostock-Laage Airport as G8-Leaders arrive!
Infos
Blockade of the G8 summit! Disaster area Heiligendamm!
Infos
Evening, international concert at the protest camp, with Asthmatic Lyon Soundsystem (AKA: F. Muguruza) and more!

Thursday, June 7th

Blockade of the G8 summit continues!
Infos
Multiple Marches to Heiligendamm from neighboring towns.

International Antifascist Bloc

Infomaterial kann unter info[at]gipfelblockade.net bestellt werden.

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camping against g8

Für die Zeit der Protesttage gegen den G8 Gipfel in Heiligendamm wurden durch die Camping AG drei Camps für AktivistInnen organisiert.
Die Camp-AG versteht die organisierten Camps als spektrenübergreifende Orte. Sie sollen
Aktivist_Innen aus unterschiedlichen Szenen die Möglichkeit der Übernachtung, des
Rückzugs, der Begegnung mit anderen Aktivist_Innen, den gemeinsamen Debatten und
Aktionsvorbereitung bieten.

Zur Vermittlung aktueller Informationen und als Koordinierungspunkt für Workshops,
Aktionen und so weiter wird auf jedem Camp ein Infozelt stehen.

einige infrastrukturelle Leistungen, wie die
Versorgung mit Strom, Wasser, Toiletten, großen Zelten etc. sind kein Ergebnis kollektiver
Aneignungsprozesse, sondern müssen bezahlt werden. Die Infozelte werden einen
Campbeitrag von ca. 5 Euro/ Tag zur Finanzierung der Infrastruktur entgegen nehmen. Es
gilt: das Campen soll nicht am Geld scheitern, aber die Camps auch nicht am Geld!

Selbstorganisierte Camps sind kein Pauschalurlaub! Die Camps sind Mitmachcamps.
Sie funktionieren nur, wenn alle mithelfen statt zu konsumieren! Es liegt an Allen, die
Wiesen zu Camps zu machen!

ANKOMMEN UND INFOS

Auf jedem Camp wird am Haupteingang ein Infozelt stehen. Bei dem Infozelt bzw. der
“Concierge” könnt ihr die wesentlichen Informationen über die Campstruktur und die
Aktionstage erhalten und euren Campbeitrag entrichten. Während der Campzeit wird die
“Concierge” die zentrale Anlaufstelle und Informationsdrehscheibe für
Campangelegenheiten sein: Probleme, Notfälle, Helfer_Inneneinteilung, Workshoppläne,
usw. Die Concierge wird auch eine Telefonnummer haben, die auf der Seite rechtzeitig
veröffentlicht wird.

Für Infos über die Situation außerhalb des Camps, über die anti-G8-Aktionen und Aktuelles
rund um den Gipfel informiert ein Infopunkt-Netzwerk, das auch auf den Camps in
Reddelich und Wichmannsdorf zu finden sein wird. In Rostock findet ihr den Infopunkt am
Bahnhof oder dem Convergence Centre.

AUF- UND ABBAU

Die Camps werden ab 19. Mai (Wichmannsdorf ab Pfingsten) aufgebaut und sollen ab dem
1. Juni geöffnet sein. Doch auch die Zelte stellen sich nicht selbst auf: Wir brauchen noch
viele Hände, die uns beim Auf- und Abbau unterstützen und das Camp während der
Gipfelproteste am Laufen halten. Anlaufpunkt für Helfer_Innen ist ab dem 19. Mai die
Protestschule in Evershagen oder die Campingplätze. Ihr findet eine Liste mit Aufgaben
während des Auf- und Abbaus hier:

HelferInnen
Tragt Euch dort ein!

BARRIOS

Die Camps werden in Barrios, also Zeltstadtteile aufgeteilt sein. Barrios funktionieren wie
kleine Camps im Camp. Sie werden von Zusammenhängen aufgebaut, die selbst über die
Struktur und Ausstattung entscheiden. Daher können sie unterschiedlich groß und
unterschiedlich organisiert sein. Wenn ihr selbst ein Barrio einrichten möchtet, meldet
euch unter buero [AT] camping-07.de für die Planung. Wir können nur für die oben
beschriebene Grundstruktur sorgen, wenn ihr Sonderausstattung wie eigene
Wasseranschlüsse braucht, kümmert euch bitte selbst darum. Denkt daran, dass wir schon
in der Aufbauphase Hilfe aus den Barrios brauchen.

CAMPBEITRÄGE UND SPENDEN

Die Camps werden nicht kommerziell sein! Bis auf die Firmen von denen große Zelte,
Sanitäranlagen usw. gemietet wurden, wird daran niemand verdienen. Die Camps sollen in
Selbstorganisation und auf einer solidarischen Umverteilung der Kosten fußen. Das heißt
konkret: Alle helfen tatkräftig und finanziell mit, die Camps zu verwirklichen. Die hohe
Kosten entstehen für Miete von großen Zelte, Toiletten, Waschgelegenheiten,
Versicherungen, Transportkosten usw. Deshalb muss es einen freiwilligen Campbeitrag
geben. Als Richtgröße empfehlen wir 5 Euro pro Person und Tag. Die Beiträge werden an
den Campinfoständen gesammelt. Um uns schon jetzt Geld zu Verfügung zu stellen,

könntet ihr den Campingbeitrag schon im Voraus überweisen. Das würde uns sehr
helfen. Die Kontonummer findet Ihr weiter unten.

Die Camps können nur funktionieren, wenn sich alle daran beteiligen! Das Campen soll
nicht am Geld scheitern, aber die Camps auch nicht am Geld!

G8 Camping AG
Franz-Mehring-Platz 1
10243 berlin
Email: buero [AT] camping-07.de

Kontoverbindung:
Verein Kuckuk > Konto 454880103| Postbank Berlin > BLZ: 10010010
BIC: PBN KDE FF | IBAN: DE 49100100100454880103

Übersicht der Camps

Camp Reddelich
Suhring 1-30, 18209 Reddelich

Das Camp Reddelich befindet sich auf einem erschlossenen, aber kaum bezogenen
Gewerbegebiet im kleinen Ort Reddelich, 3 Kilometer westlich von Bad Doberan. Reddelich
ist gut über die Bundesstraße 105, die direkt am Camp liegt und über die Bahn erreichbar.
Hier werden 3000 bis maximal 5000 Menschen Platz finden.

Die Anwohner_innen, die teilweise fast durch uns eingeschlossen sein werden, sind zum
großen Teil dem Camp sehr wohl gesonnen und aufgeschlossen. Bitte nehmt Rücksicht
darauf, dass auch diese mit uns leben können. Besonders heikel sind die Agrarflächen wie
das große Rapsfeld westlich des Camps. Bitte respektiert dort die Absperrungen! Die
Flurschäden um das Camp müssen wir auch bezahlen.

Um das Zirkuszelt, in dem die Plena stattfinden, wird es einen Gemeinschaftsbereich
geben, in dem der Infopunkt und der Campinfostand, die Workshopzelte, Kinderbetreuung,
Bar, das Legalteam, das Indymediazelt, die Sanis und die Fahrradwerkstatt sein werden.
Darum gruppieren sich die einzelnen Barrios, also die Zeltstadtteile.

Für das Camp Reddelich organisiert die Kultur AG ein großes Programm mit bekannten
Künstler_Innen und Gruppen (Lineup unter www.move-against-g8.de). Die großen Konzerte
werden in Laufnähe, aber nicht direkt auf dem Camp stattfinden, damit es nicht allzu laut
wird.

Um den unterschiedlichen Bedürfnissen Rechnung zu tragen, seien alle Veganer_Innen und
Vegetarier_Innen darauf hingewiesen, dass sich angrenzend zu der Campfläche in
Reddelich eine Schlachterei befindet. Wer sich ein Campen in dieser Nachbarschaft nicht
vorstellen kann, sollte auf die anderen Camporte ausweichen.

Anfahrt Camp Reddelich

Mit dem öffentlichen Nahverkehr:
Vom Bahnhof sind es nur sieben Minuten zum Camp. Der Weg wird ausgeschildert sein. Im
Stundentakt verkehren Züge aus Rostock von 4:12 Uhr bis 20:06 Uhr, aus Wismar von 4:42
Uhr bis 20:42 Uhr (jeweils ca. 30 Minuten Fahrtzeit). Ob es ein Shuttle aus Rostock zu den
Camps geben wird, ist noch unklar.

Mit dem Auto:
Das Camp ist autofrei: Bitte nur ausladen und dann auf den Parkplätzen parken. Bewohnte
Fahrzeuge können natürlich aufs Camp.
Von Rostock: B105 Richtung Bad Doberan, nach Bad Doberan der B105 drei Kilometer bis
Reddelich folgen, am Ortsausgang liegt das Camp.
Von Hamburg: A20 bis Ausfahrt Kröpelin (12), Richtung Kröpelin, in Kröpelin auf die B105
Richtung Rostock bis Ortseingang Reddelich. Alternativ: A20 bis Ausfahrt Bad Doberan (13),
bis Bad Doberan und dort auf die B105 Richtung Kröpelin/Wismar, der B105 drei Kilometer
bis Reddelich folgen, am Ortsausgang liegt das Camp.
Von Berlin: Von der A19 am Kreuz Rostock auf die A20 Richtung Wismar/Lübeck
wechseln, bis Ausfahrt Bad Doberan (13), bis Bad Doberan und dort auf die B105 Richtung
Kröpelin/Wismar, der B105 drei Kilometer bis Reddelich folgen, am Ortsausgang liegt das
Camp. Alternativ: A20 bis Ausfahrt Kröpelin (12), Richtung Kröpelin, in Kröpelin auf die
B105 Richtung Rostock bis Ortseingang Reddelich.

Camp Rostock
Am Grenzschlachthof 1, 18069 Rostock

Das Camp in Rostock ist der so genannte Grenzschlachthof, eine abgebrochene
Industriefläche an der Warnow. Die Fläche bietet ca. 5000 bis 6000 Menschen Platz. Auf
dem Camp Rostock befindet sich die notwendige Infrastruktur (Strom, Wasser und Sanitär,
selbstgebaute Duschen). Auch in Rostock soll es möglich sein, Barrios bzw. kleine
Zeltdörfer anzulegen. Auf dem Camp wird es mehrere Volksküchen geben die für warme
Mahlzeiten sorgen. Im Indymediazelt ist surfen im Internet möglich. Workshopzelte bieten
Raum zur Diskussion. Ein grosses Zirkuszelt ist für die Plena aufgestellt. Für das
musikalische Programm sorgt die Hedonistische Internationale und die Kultur-AG. Im
Zirkuszelt auf dem Camp wird ein interessantes Kleinkunstprogramm stattfinden. Namhafte
Künstlerinnen und Künstler haben dafür bereits zugesagt.

Auch das Camp Rostock bietet Platz und Raum zum Austoben: Organisiert Kinos, sorgt für
Kinderbertreuung, werkelt in Werkstätten, organisiert eigene Bars in Euren Barrios. Bildet
Banden.

Anfahrt Camp Rostock

Mit dem öffentlichen Nahverkehr:
Nutzt die S-Bahn (schneller Stadtzug, alle Stationen sind mit einem grünen S
gekennzeichnet) S- R. Bramow oder S-Marienehe auch von Rostock Hauptbahnhof aus in
Richtung Warnemünde). Vom S-Bahnhof Marienehe, überquert die Gleise, dann haltet Euch
rechts, überquert den leeren Parkplatz und geht die Strassen „Fischereihafen“ und
„Schlachthofstr.“ runter, bis Ihr die Beschilderung zum Camp seht. Von S-Bahnhof Bramow
geht auf den „Schwarzen Weg“ hinaus Richtung Hafen, dann geht nach links auf der
„Schlachtstr., folgt weiter der Beschilderung.
Mit dem Auto:
Wechselt von der A20 auf die A19, oder bleibt auf der A19. Aus Richtung Berlin kommend,
nehmt die Ausfahrt Rostock Süd nach links in die B110- Tessiner Strasse. An der
Eisenbahnbrücke fahrt ihr nach derAmpel nach rechts in den Verbindungsweg bis er an
einer Ampel endet. Fahrt nach links über die Vorpommernbrücke, den Hafen entlang am
sozialistischen Ehrenmal vorbei (zwei Männer schauen gen Horizont). Nach ungefähr 400
Metern, am Werftplatz, biegt nach rechts ab in die Werftstrasse (Ruinen eines Teils der
Werft), dann fahrt geradeaus in die Carl-Hopp-Strasse und dann in die Schlachthofstrasse.
Dort wo die Straße eine kleine Biegung macht, werdet Ihr den Campplatz zu Eurer Rechten
sehen. Wir versuchen in der Nähe des Camps Parkplätze zu organisieren.

Camp Wichmannsdorf/Kühlung
im Höhenzug „Kühlung“ auf dem Hoppenberg, 18230 Kröpelin (Wichmannsdorf)

Der Campplatz ist eine 6 ha große hügelige Wiese inmitten des Höhenzugs „Kühlung“ auf
dem Hoppenberg bei Wichmannsdorf (Gemeinde Kröpelin), unmittelbar südlich von
Kühlungsborn. Ein Landwirt hat mit Zustimmung des Bürgermeisters von Kröpelin das
Gelände für die Errichtung eines Camps verpachtet. Es bietet Platz für 1500 bis 3000
Menschen.

Die Vorbereitungsgruppe aus anti-Atom-Zusammenhängen sorgt für Versammlungs- und
Werkstattzelte; ein indymedia-Zelt und ein i-point sorgen dafür, dass wir mitten im
Geschehen bleiben. Der Mobile Musik-Kampf-Wagen aus dem Wendland ist Bühne für
Künstler_Innen aller Genres

Neben einer idyllischen Wiese mit Ostseeblick versprechen wir Euch ein paar Tage in
intensiver Selbstorganisation. Es wird eine Infrastruktur mit Volxküchen, Klos,

Waschgelegenheiten, einen Sanibereich etc. geben. Um Schlafsack, Isomatte und ein Zelt
zum Schlafen müsst ihr Euch aber selbst kümmern.

Mitbringen: Schlafsack, Isomatte, Zelt, Besteck und Geschirr für die VoKü, Lebensmittel,
Eimer oder Wasserkanister, Taschenlampen, Landkarten/Kompass, Fahrräder, Wollknäuel

Kontakt: socamp [AT] web.de

Anfahrt Camp Wichmannsdorf

Mit dem öffentlichen Nahverkehr ist das Camp leider nicht zu erreichen!
Mit dem Auto:
Von Süden: auf der A 20 (Wismar – Rostock); Abfahrt Kröpelin (Anschlussstelle 12),ca. 15
km Richtung Norden bis Kröpelin, von dort über die L 122 („Reriker Chaussee“) Richtung
Boldenshagen und nach 5 km rechts nach Wichmannsdorf, geradeaus „Zur Ostsee“ durch
das Dorf und dann noch ca. 1 km auf einem Schotterweg auf den Hoppenberg
Von Kühlungsborn: von der L 11 (Schlosstraße) kurz vor der Kühlung
rechts abbiegen „Am Holm“ durch den Wald über die Anhöhe zum Hoppenberg .

MITBRINGEN

Dies muss dabei sein:

Personalausweis und Krankenkassenkarte
Führerschein
Zelt/Isomatte/Schlafsack
Festes Schuhwerk
Klamotten zum Wechseln
Wetterfeste Kleidung
Waschzeug etc.
Medikamente die Ihr braucht
Essensrationen für den Notfall

Dies sollte dabei sein:

Campingkocher (und Gaskartuschen)
Geschirr (Becher/Teller/Besteck)
Handtuch
Ohropax – wenns nachts zu laut ist
Plastiktüten um zB etwas vor Regen zu schützen
Mehrfachstecker für die Handyladestation
Adapterstecker für ausländische Netzstecker
Taschenlampe
Walkie Talkie – PMR-Funk (kurz für Private Mobile Radio) UHF-Frequenzbereich 446,000–
446,100 MHz
Normales Radio
CB Funke (Hand- und Stationär)
Kompass
Karte (Land und Flurkarte oder Fahrradkarte von Mecklenburg Vorpommern)
Kleiner Schreibblock und Stift
Flickzeug für Fahrräder

Das wäre ganz toll, wenn ihr das mitbringt:

Fernglas/Feldstecher
Decken
Erste Hilfe Kasten
Nähzeug
Teelichter und Marmeladengläser
Feuerlöscher
Wasserkanister
Werkzeug
Gartengeräte
Eimer
Grosse Zelte / Sonnensegel / Pavillons
Extra Schlafsäcke/ Zelte/ Isomatten
Generatoren
Auto / Bus / LKW

Das lasst ihr mal besser zu Hause:

Waffen aller Art

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Auf nach Schwerin – Nazidemo am 02. Juni 2007 in Schwerin abzieh´n!

Am 02. Juni dieses Jahres wollen über tausend Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet unter der Führung der NPD in Schwerin aufmarschieren. Unter dem Motto „sozial statt global“ versucht die NPD ihre völkischen Kapitalismusvorstellungen zu transportieren.
Während in Rostock zehntausende Linke gegen Globalisierung und das G8-Treffen in Heiligendamm demonstrieren, soll die rechte Kapitalismus- und Globalisierungsvorstellung, verpackt und in Tuchfühlung zu den linken Demonstranten, in Schwerin medienwirksam und bürgernah vermittelt werden. Dabei nimmt der geplante „nationale Widerstand“ den G8-Gipfel als Anlass für eigene Proteste.
Bereits im Frühjahr 2006 wurde in Arnstadt der „Startschuss für eine rechtsextreme Kampagne gegen Globalisierung und Kapitalismus“ gelegt. Mehrere hundert Neonazis zogen hinter Transparenten mit Parolen wie “Zukunft und Heimat schützen! Gegen Globalisierung und Kapitalismus” und “Kapitalistischen Normalitäten entgegentreten” bei einer Auftaktdemonstration durch die Stadt. Die Kampagne, die rund um die Naziseite www.antikap.de positioniert ist, versucht, auf unzähligen Aufmärschen gegen das Finanzkapital mobil zu machen und ihre krude und realitätsferne Vorstellung zu verbreiten.
Auch wenn das Thema in der „Neuen Rechten“ erst seit kurzen im Mittelpunkt ihrer politischen Arbeit steht, schließt die Kapitalismusvorstellung direkt an die Ideologie des Nationalsozialismus an und folgt demselben reaktionären und dipolaren Weltbild. In diesem steht auf der einen Seite die nationale „Volkswirtschaft“ mit der angeblich „ehrlichen und deutschen“ Arbeit, das so genannte „schaffende Kapital“ und auf der anderen Seite das „raffende, jüdische“ Kapital. Dieses angeblich „jüdische Kapital“ ist bei den Nazis in den Zinssystemen und der Finanzwelt angesiedelt, etwa in Banken und Börsen im Allgemeinen und der „Wall Street“ im Konkreten. Die Juden werden hier nicht nur mit Geld und übermenschlicher Macht assoziiert, ihnen wird der Kapitalismus gänzlich aufprojiziert. In antisemitischer Propaganda werden die Juden, illustriert mit Aktenkoffer und Zylinder, als reich und verschlagen pauschalisiert. Als Puppenspieler steuern sie, abgebildet auf diversen Plakaten und Flyern der Alt- und Neonazis, mit den Fäden in der Hand das Weltgeschehen. Im Sinne der Nazis ist der Kapitalismus jüdisch und die Juden sind die Kapitalisten.
Als Konterprozess gegen die deutsche Nation, Kultur und das Volk ist die Globalisierung für die Nazis die „Endstufe“ der kapitalistischen Vergesellschaftung. Die Globalisierung ist eine der „Hauptgefahren für Volk und Land“ – nachzulesen auf der zentralen NPD-Internetseite – und somit eines der „Hauptkampfthemen der Gegenwart“. In einem anderen Text auf der Seite ist die Globalisierung an der „Ostküste der USA“ verortet, welche im Jargon der Partei und der freien Nazis ebenfalls von Juden dominiert wird. Ein paar Zeilen später wird konstatiert, dass „die (..) kulturelle Globalisierung die organisch gewachsenen Identitäten der Völker“ angreift. Abgeschlossen wird der Artikel mit dem Ausruf „Macht kaputt, was die Völker kaputtmacht“. Nach dieser Vorstellung soll der „amerikanischen Kulturglobalisierung“ die deutsche „Volksnation“ entgegengesetzt werden. Es wird sich zurückbesonnen auf das Volk, die Nation, deutsche Kultur statt englischsprachiger Popmusik und traditionelle Familienordnung, in der die Frau zur „Gebärmaschine“ und Hausfrau deklariert wird.
Langfristig stellt sich für die Nazis jedoch nur die „nationalsozialistische Lösung“ als eine Alternative dar. Wenn die Nazis den mächtigen und angeblich „jüdischen Kapitalismus“ und die „jüdisch-amerikanische Globalisierung“ überwinden möchten, müssen sie das Judentum überwinden. Wird diese reaktionäre, antisemitische und simple Systembetrachtung konsequent zu Ende gedacht, beinhaltet sie immer den Willen, die Juden nach nationalsozialistischem Vorbild vollständig zu vernichten.
Heutzutage müssen die Nazis gezwungenermaßen auf offen antisemitische Propaganda und Vernichtungsagitation verzichten. Die neue Ausweichstrategie trugen die Berliner Nazis von der Kameradschaft „Germania“ auf zahlreichen NPD-Demonstrationen mit sich. Auf einem schwarzen Transparent stand so beispielsweise in großen weißen Lettern „Gegen zionistischen „One-World“- Terror“. Die Globalisierung, also die angebliche Gefahr für die Nation, wird in Wortphrasen verpackt. Ohne straffrechtliche Androhung würde dort ohne Zweifel „jüdisch[er] One-World-Terror“ stehen.
Der Landtagswahlkampf der NPD in Mecklenburg-Vorpommern wurde im vergangenen Jahr ebenfalls um die alte antikapitalistische Idee positioniert. Die NPD betrieb intensiv und unter Zuhilfenahme von rechtsradikalen Provinzschlägern eine bürgernahe „Aufklärungs“- und Wahlkampfarbeit. In verschiedenen Flyern und unzähligen Broschüren wurde über „nationale Alternativen“ zur „Globalisierungsfalle“, „Bonzen“ oder „amerikanischen Imperialismus“ lamentiert. Der Antiamerikanismus und die simple Logik von Gut und Böse kamen bei der Bevölkerung von Mecklenburg-Vorpommern gut an. Mit über 7% wählte sie die rechtsextreme NPD in den Schweriner Landtag.
Darum gilt es sich am 02. Juni 2007 in Schwerin einer neonazistischen Ideologie, ob sie nun globalisierungskritisch verpackt in Thor Steinar- Klamotte oder in provinzieller Bomberjacke daherkommt, entgegenzustellen.

Gegen jeden Antisemitismus!
Nazidemo in Schwerin am 02. Juni 2007 abzieh´n!

Antifa-Demo ab 10 Uhr, Pfaffenteich-Nordufer (nahe Hauptbahnhof Schwerin)

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Juanra in Freiheit!

Am Montag, 14. Mai 2007 wurde Juan Ramon Roudriguez, genannt Juanra, aus der Haft entlassen. Er musste eine 5-jährige Haftstrafe wegen angeblicher Unterstützung der ETA absitzen. Er soll ETA-Mitgliedern die Namen von führenden spanischen Faschisten (Falange & Co.) gegeben haben, wobei es sich um Informationen handelt, die z.B. übers Internet frei zugägnlich sind.

Juanra war Sänger der legendären Hardcore-Band KOP aus Girona und in Barcelona in der Hausbesetzer- und Antifabewegung aktiv. Im Sommer 2001 musste er untertauchen, weil es in Barcelona zu einem harten Repressionsschlag gegen die katalanische Unabhängigkeitsbewegung gekommen war. Über ein halbes Jahr konnte er sich der Festnahme entziehen, bis er in Holland festgenommen und ausgeliefert wurde. Marina – eine damals ebenfalls untergetauchte Aktivistin aus Barcelona – konnte sogar über vier Jahre in der Illegalität leben, bis sie im Herbst des letzten Jahres in Frankreich zusammen mit vermeintlichen Mitgliedern der ETA festgenommen wurden.

In Barcelona und ganz Katalonien wurde am Montag die Freilassung gefeiert. In Kneipen und auf Plätzen versammelten sich zahlreiche Freunde und Genossen. Juanra selber wurde vor dem Gefängnis abgeholt und nahm selber an drei Empfängen teil. Auch in anderen Teilen des spanischen Staates wie Galizien oder international (Belfast, Derry, …) gab es Leute, die Juanra beste Grüße sendeten. In Berlin gabs auch Leute, die mit Juanra verbunden sind (ein paar Bilder wurden bereits beim Anti-G8-Festival Ende April geschossen).

Juanra, willkommen in Freiheit! Benvingut! Freiheit für Zigor, Laura, Lola, Nuria, Marina, Diego und alle anderen politischen Gefangnen!

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Kriminalisierung der G8-Proteste

Am 9. Mai hat die Bundesanwaltschaft mit ca. 1000 PolizeibeamtInnen bundesweit 40 linke Projekte, Wohnungen und Arbeitsplätze durchsucht. Als Vorwand wurde der Verdacht auf die Gründung einer terroristischen Vereinigung nach §129a angeführt, die angeblich den Ablauf des G8-Gipfels in Heiligendamm mit einer “militanten Kampagne” stören wolle. Der Durchsuchungsbeschluss benennt namentlich 18 Verdächtige.

Bundesweit und international ist sich die Linke mit der Sprecherin der Bundesanwaltschaft einig, die sagte, die Aktion habe “einen terroristischen Hintergrund”. Denn wieder zeigt sich, wofür der §129 geschaffen wurde: Es geht nicht um die Aufklärung von Straftaten, sondern um die Durchleuchtung und Kriminalisierung von allem, was sich gegen die Herrschende Ordnung bewegt. Ihren Widerspruch gegen diese Repression machten am Mittwoch Abend um die zehntausend Menschen auf vielen Demonstrationen bundesweit und international klar, die größten in Berlin (5000) und Hamburg (3000).

Informationen
Auf einer Pressekonferenz (Video) zu den Hausdurchsuchungen im Bethanien in Berlin, an der etwa 50 MedienvertreterInnen (u.a. etwa 10 Fernsehteams) anwesend waren, wurde die Situation wie folgt dargestellt:

Insgesamt gab es 40 Durchsuchungen. Die rechtliche Basis dafür bildeten zwei Durchsuchungsbeschlüsse: Zum einen den Vorwurf der Gründung einer terroristischen Vereinigung, um den Ablauf des G8-Gipfels in Heiligendamm mit Brandanschlägen zu stören; zum anderen zur Verfolgung der “Militanten Gruppe (mg)”, die Verantwortung für verschiedenen Anschläge übernommen hatte. Diese Durchsuchungen bezogen sich auf ein bereits seit mehreren Jahren laufendes Verfahren, das bisher keine gerichtsrelevanten Indizien ermitteln konnte.

Neben den Durchsuchungen in Berlin und Hamburg wurden auch in Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein Wohnungen und Bauernhöfe durchsucht. Der Durchsuchungsbeschluss benennt namentlich 18 Verdächtige.

Gründe für die Verfahren sind
die angeblich im 2004 erschienene, im (bisher) völlig legalen Buch ‘Autonome in Bewegung’ eingestandene Beteiligung an der Durchführung von Brandanschlägen 1988 im Rahmen der Kampagne gegen den IWF in Berlin.
Teilnahme an öffentlichen und angeblich konspirativen Treffen in Berlin und Hamburg. Konkret benannt sind der BUKO im Mai 2005 in Hamburg und ein großes G8-Vorbereitungstreffen im Januar 2006 in Berlin. Hier geht es nicht um die Planung von Anschlägen.
12 militante Anschläge, die von unterschiedlichen Organisationen begangen wurden: Zwei in Berlin, gegen das Kulturkaufhaus Dussmann und die Vertretung des Auswärtigen Amtes “VillaBorsig”, ein Anschlag auf die Firma Märka in Eberswalde sowie 9 Anschläge in Hamburg.
Hausdurchsuchungen:
Mindestens 8 Durchsuchungen in Berlin:
Zwei Büros (Bethanien, Mariannenplatz)
Buchladen Schwarze Risse (Mehringhof, Gneisenaustr.)
Umbruch Bildarchiv, kanal b (Lausitzer Str.)
Infoladen Fusion (Skalitzer Str.)
Serverraum so36.net
Wohnungen in der Adalbertstraße, Manteuffelstr., Falckensteinstr. und Wissmannstr.
Mindestens 5 Durchsuchungen in Hamburg:
Rote Flora
Verschiedenen Hausprojekte (Ludwigsstr., Talstr., Julius-Leber-Str. und Seilerstr.)
Bei einer Spontandemo in Hamburg gab es – laut FSK – 16 zeitweilige Ingewahrsamnahmen und mehrere Verletzte durch einen Knüppeleinsatz der Polizei.
In Bremen:
Mehrere Wohnungen
Reaktionen
In zahlreichen Presseerklärungen verurteilen unter anderem die Gipfelsoli-Infogruppe und die Campinski-Pressegruppe, die Antifaschitische Linke Berlin, AVANTI, der Bundesausschuss Friedensratschlag, MdEP Tobias Pflüger, die Fraktion DIE LINKE, das Netzwerk Friedenskooperative, Rote Hilfe e.V., Moritz E.K. Waldhauser und die Rote Flora die Durchsuchungen.

Die Gipfelsoli- und die Campinski-Pressegruppen kritisieren die Polizeiaktion als Versuch der Kriminalisierung des G8-Protestes: “Die grobe Auswahl aus linken Wohnprojekten und Infrastruktur macht deutlich, dass die Ermittlungen als Vorwand genommen werden um wahllos gegen die linke Mobilisierung vorzugehen”, heißt es in der Erklärung.

Auch auf den Seiten der Tagesschau wird über die Durchsuchungen berichtet. Die Sprecherin der Bundesanwaltschaft Petra Kauer fasst zusamen: “Die Aktion hat einen terroristischen Hintergrund” – Dem ist nicht viel hinzu zufügen.

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Solidaritätsaufruf 1. Mai

Der 1. Mai 2007 war ein riesiger Erfolg. Weltweit gingen Hunderttausende auf die Strasse um gegen Sozialabbau und Krieg zu protestieren und eine bessere Gesellschaft zu fordern.

Der 1. Mai 2007 war ein riesiger Erfolg. Weltweit gingen Hunderttausende auf die Strasse um gegen Sozialabbau und Krieg zu protestieren und eine bessere Gesellschaft zu fordern.
Auch in Zürich beteiligten sich mehrere Tausend Leute. Zum ersten Mal seit Jahren konnte die revolutionäre 1. Mai-Demonstration, die so genannte Nachdemo, dank der hohen Beteiligung wieder weitgehend ungestört stattfinden.

Kampf gegen Zweiklassenbildung und Bildungsabbau am 1. Mai
Am 1. Mai wurden auch die Missstände im Bildungssystem thematisiert. Auf einem unübersehbaren Transparent stand die Parole: Bildung für alle… hat keinen Platz im Bonzenstaat!“ Zudem gabs Flugblätter und Reden gegen den Bildungsabbau und den steigenden Leistungsdruck.

Die Zweiklassenbildung, welche grosse Teile der Bevölkerung von höherer Bildung ausschliesst, wurde genauso verurteilt, wie die Tatsache, dass die Unternehmen und Konzerne über die Lerninhalte bestimmen. Auch wurde gefordert, dass die Interessen und Bedürfnisse der Lernenden in die Ausbildung miteinbezogen werden.

Farbanschlag gegen die Bildungsdirektion
Am Abend des 1. Mai wurde das Gebäude der Bildungsdirektion am Walchetor mit Farbe und Steinen angegriffen. In der Erklärung zu dieser Aktion hiess es:
„Wir haben heute am Kampftag der ArbeiterInnenklasse die Bildungsdirektion am Walchetor mit Farbe und Steinen angegriffen. Damit treffen wir die für den Bildungsabbau Verantwortlichen. Trotz starker Proteste von SchülerInnen, Studierenden, Eltern und LehrerInnen hat die Bildungsdirektion das “Sanierungsprogramm 04″ durchgesetzt. Das bedeutet im Klartext:

- Die Streichung von musischen Fächern, der Hauswirtschaftskurs und Freifächern.
- Die Erhöhung von Beiträgen für Projekte und Exkursionen.
- Weniger Schulstunden: Also gleicher Stoff in kürzerer Zeit lernen.
- Entlassungen von LehrerInnen, AssistentInnen und weiterem Personal.

Doch damit nicht genug: Das nächste Sparprogramm ist schon eingeleitet. Was die Konzerne später nicht unmittelbar verwerten können wird gestrichen: Die Schule wird so mehr und mehr zur Lernfabrik.
Die Chancengleichheit, von der die Bildungsdirektion säuselt, ist eine hohle Phrase. Studiengebühren und die Tatsache, dass die Leistungen oftmals nur noch mittels teurer Nachhilfestunden erbracht werden können, machen das Schulsystem zur Zweiklassenbildung. Die Statistik zeigt klar: wer reiche Eltern hat, schafft’s an die Uni; Arbeiterkinder machen eine Lehre.

Wir wollen keine Bildung, die uns zu gut funktionierenden Angestellten macht. Wir wollen eine Ausbildung, die ihren Namen verdient, indem sie die Interessen und Bedürfnisse der Lernenden berücksichtigt. Dies kann nur erreicht werden, wenn wir gemeinsam mit allen anderen Kämpfenden den Kapitalismus auf den Müllhaufen der Geschichte entsorgen.
In diesem Sinne ist dieser Angriff ein Beitrag zum Kampf gegen den Kapitalismus, der sich heute in verschiedenen Formen ausdrückte.

Kampf für Bildung heisst Kampf dem Kapital und seinen Handlangern!
Bildung für alle und zwar nach unseren Interessen!

Solidarität mit den kämpfenden SchülerInnen in Griechenland, Frankreich, Deutschland und überall! 1. Mai – Strasse frei!“

Einzelne sollen bestraft werden, gemeint sind wir alle.
Die Bullen haben während dem ganzen 1. Mai ca. 110 Leute in Haft genommen. Davon sitzen heute immer noch mindestens 10 im Knast. Die Bullen wollen Sieben von ihnen nun den Farbanschlag gegen die Bildungsdirektion anhängen. Sie versuchen den Angriff, der aus eine Bewegung gegen Zweiklassenbildung und Bildungsabbau kommt einzelnen Leuten anzuhängen. Dabei wird eine willkürliche Verhaftung im Bullenjargon schnell einmal zum „in flagranti ertappt“. Doch dass lügen zum Beruf der Bullen gehört, ist ja nichts neues…

Mit der langen Haft versuchen die Schergen von der Stadtpolizei die jungen Leute einzuschüchtern. Doch der Widerstand lässt sich nicht so einfach einschüchtern. Wir treffen uns jeden Abend und schicken den Gefangenen unsere lauten Grüße!
Wir fordern das Ende der Kriminalisierung der Bewegung gegen Bildungsabbau und Zweiklassenbildung und die Freilassung aller Gefangenen des 1. Mai.

Solidarität ist eine Waffe!

Freiheit für die Gefangenen des 1. Mai 2007!
Freiheit für Mehmet Esiyok!
Freiheit für alle politischen Gefangenen!

Komitee für die Freilassung der Gefangenen des 1. Mai 07

DEMO:

Sa. 12.5.07, 20:00 Uhr Kanzleiareal Zürich

Unterschreibt den Solidaritätsaufruf! (E-mail an revmob_zh@yahoo.de )

Spendenkonto: Solikasse Zürich PC 87-500165-2, Vermerk: 1. Mai

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